Kunst und Wein

Seit je her besteht zwischen Wein und Kunst eine enge Verbindung. Wir fördern diese starke Nähe, in dem wir unser Etiketten jedes Jahr von einer besonderen Künstlerpersönlichkeit gestalten lassen. Diese Aufgabe wird von jedem Künstler jährlich wiederum erneut interpretiert und individuell gemeistert. Der Kunst selbst sind bis auf die Maße des Etiketts keine Grenzen gesetzt, was einen größtmöglichen Spielraum für die Verwirklichung des Werkes ermöglicht.
Somit bieten unsere Weine nicht nur jedes Jahr einen besonderen Anblick, sondern stellen auch eine galeriemäßige Plattform für Künstler und Kunstliebhaber dar. Wir sind sehr erfreut und stolz, die bisherigen Künstler für uns gewinnen zu können.


Um die bisherigen Kunstwerke zu würdigen, werden diese auf der rechten Seite hier nun samt ihren Erschaffern vorgestellt. Wir wünschen viel Spaß beim durchstöbern unserer Schätze.
  • Gunter Damisch - 2011
    Bild der Etikette Explorer 2010
    Bild der Etikette Konvertit 2010
    Bild der Etikette Primus 2011
    Bild der Etikette Secundus 2011

    Im Jahr 2011 verlieh der Österreicher Gunter Damisch den Weinflaschen von Valerie Stolberg sein Erscheinungsbild.
    Gunter Damisch, Maler, Zeichner und Bildhauer, wurde im Umfeld der "Neuen Wilden" in den 1980er Jahren zusammen mit Hubert Scheibl, Herbert Brandl und Siegfried Anzinger bekannt. Eine Generation von jungen Künstlern in Österreich und Deutschland konzentrierte sich erneut auf die Malerei und betrieb diese spontan und intensiv. Gunter Damisch ist Erzähler, Fabulierer und beschäftigt sich in seinen Werken mit Naturwelten sowie dem Mikro- und Makrokosmos. Mythologische Zeichen, ovale, kreisartige und längliche Formen, Schlangenlinien, amöbenartige Wesen und flimmernde Galaxien bevölkern seine Bilder.

    Auszug seiner Auszeichnungen:
    1983 Römerquelle Kunstpreis, 1985 Otto Mauer Preis, 1985 Max Weiler Preis, 1991 Karl Rössing Preis, 1995 Preis der Stadt Wien, 1996 Anton Faistauer Preis für Malerei des Landes Salzburg, 1998 Preis bei der 2. Internationalen Grafiktriennale Prag, 1998 Oberösterreichischer Landeskulturpreis für Grafik, 2011 Kulturpreis des Landes Niederösterreich.

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  • Andreas Leikauf - 2011
    Bild der Etikette Vallys weiss 2011
    Bild der Etikette Vallys rot 2011

    Die modernen Etiketten der Linie Vally's wurden 2011 von Andreas Leikauf gestaltet. Er wurde 1966 in der Obersteiermark geboren und absolvierte sein Studium der Malerei und der Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste in Wien.
    "Wir leben inmitten einer gewaltigen Bilderflut, mit der wir nicht mithalten können - so sehr wir uns auch bemühen, unsere Wahrnehmung zu beschleunigen. Die durchschnittliche Betrachtungsdauer eines Zeitungsfotos beträgt beispielsweise 3,5 Sekunden. Nach 3 Tagen sind bereits 80% alles Gesehenen wieder aus unserem Gedächtnis gelöscht. Die uns umgebenden Bilder sind in ihrer Masse absolut trivial und gleichwertig (so wie im Fernsehen alles zur Unterhaltung wird, egal ob Kriegsbericht oder Werbespot). Ein paar Bilder verankern sich als Ikonen im kollektiven Bewusstsein. Der Rest verschwindet wieder. Mich interessieren diese Wegwerfbilder und ich versuche sie festzuhalten und zu recyclen. Ich verwende dazu bevorzugt die Malerei, als vergleichsweise einfaches und langsames Medium. (Die Maler sind ja möglicherweise auch so etwas wie die Dorftrottel im Global Village - und das sehe ich durchaus als etwas Positives!)
    Mein Ausgangsmaterial finde ich in Zeitungen und Zeitschriften. Es geht mir um die Ent-Trivialisierung trivialer Sujets durch das Erzeugen neuer Zusammenhänge und Inhalte. Dazu kombiniere ich die modifizierten Bilder mit Slogans und Textfragmenten: vorzugsweise in Englisch, der Sprache von Pop, Werbung und Comix."

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  • Ingrid Wald & Gerhard Jaschke - 2012
    Bild der Etikette Primus 2012 von Ingrid Wald und Peter Jaschke
    Bild der Etikette Secundus 2011 von Ingrid Wald und Peter Jaschke
    Bild der Etikette Explorer 2012 von Ingrid Wald
    Bild der Etikette Konvertit 2012 von Ingrid Wald

    Im Jahr 2012 hatten wir das Vergnügen Ingrid Wald und Gerhard Jaschke für uns gewinnen zu können. Die Etiketten der Weissweine Primus und Secundus wurden in gemeinschaftlicher Arbeit entworfen, den Rotweinen Explorer und Konvertit verlieh Ingrid Wald alleine das Aussehen.

    Ingrid Wald wurde 1943 in Wien geboren und studierte von an der Akademie der bildenden Künste in Wien "Malerei" sowie "Konservierung & Technologie". Der Mitbegründerin der Kunstzeitschrift "Freibord" wurde 1978 der Theodor-Körner-Preis für Malerei verliehen.

    Gerhard Jaschke ist 1949 in Wien geboren und aufgewachsen. Nach mehreren Studien, unter anderem Rechtswissenschaften, ist er seit 1970 freiberuflich literarisch und künstlerisch tätig. Gerhard Jaschke ist einder der Mitbegründer der Zeitschrift "Freibord" und erhielt bis heute zahlreiche Auszeichnungen. Darunter drei mal den Theodor-Körner-Preis (1977/1982/1987), sowie den Anerkennungspreis des Landes Niederösterreich für Literatur (1980). Seit 1986 ist Gerhard Jaschke Lehrbeauftragter an der Akademie der bildenden künste in Wien und seit 2010 Direktor der Grazer Autorenversammlung.
  • Karl Korab - 2012
    Bild der Etikette Vally's 2012 grüner Veltliner
    Bild der Etikette Vally's 2012 Cuvee

    2012 wurde die Gestaltung der Vally's-Etiketten vom niederösterreichischen Künstler Karl Korab übernommen.

    Der in Waldviertel ansäßige Künstler ist sehr vielseitig in seiner Methodenwahl. So entstehen seine Werke als Ölbilder, Grafiken, Collagen, Siebdruck und Lietografie. Seine Werke lassen sich auf der ganzen Welt in privaten und öffentlichen Sammlungen bestaunen.
    In seiner langen Schaffenszeit erhielt er zahlreiche Auszeichnungen. Darunter zu finden sind zum Beispiel die Goldmedaille der III. Biennale in Bozen (1969), der Kulturpreis des Landes Niederösterreich (1972), das goldene Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich (1997), sowie das Große Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich (2012).
  • Sasa Makarová - 2013
    Bild der Etikette Vally's 2013 grüner Veltliner

    Sasa Makarová wurde 1996 in der Slowakei geboren. Ihre künstlerische Ausbildung begann sie 1987 an der Akademie der bildenden Künste in Bratislava. Hierauf folgten weitere Ausbildungen an der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien und Studienaufenthalte in Nepal, Persien und Vietnam. Neben zahlreichen Ausstellungen auf der ganzen Welt - unter Anderem in New York, Wien, Berlin, Sarajevo, Salzburg, Madrid - ist sie Trägerin renoumierter Preise und Ehrungen.

    Berühmt ist Sasa Makarova vor Allem für ihre Frauendarstellungen.
    Makarovás Frauendarstellungen wirken wie künstliche Blüten, ausgestellt, wartend auf Zeichen, wartend auf neue Zweige der Liebe. Sie wirken wie Barprinzessinnen im Zauberzaumzeug, wirken sprachlos in unser modernes Leben gepresst, Geldschrank, Barhocker und die meist florale Zimmerecke sind Zutaten, begrenzen den Raum, den geschlossenen Mund. Beim Betreten von Makarovás „Bühnen“ führt sie uns in phantastische, dem Betrachter entgegentaumelnde Farbnovellen; über all dem schwebt eine geheimnisvolle Unruhe. Linie und Klang, Farbe und Dichtung vertreten Stimmungen und Gedanken einer sehr persönlichen Sicht der menschlichen Begegnungen, gemalt mit eigenständiger Handschrift und der ihrem Werk anhaftenden Neigung zum Expressiven.
    - Attersee, Wien, Oktober 2007 Zur Internetseite der Künstlerin
  • Peter Sengl - 2013
    Bild der Etikette Primus 2013 von Peter Sengl
    Bild der Etikette Secundus 2013 von Peter Sengl

    2013 beehrte uns der preisgekrönte österreichische Maler Peter Sengl mit der Gestaltung der Weißweinflaschen von Primus und Secundus.

    Peter Sengl ist einer der international erfolgreichsten österreichischen Maler der Gegenwart. Er wurde 1945 in Unterbergla/Steiermark geboren und studierte von 1963 bis 1968 an der Akademie der Bildenden Künste in Wien bei Prof. Sergius Pauser. Von Otto Breicha gefördert, stellte Sengl 1971 erstmals im Forum Stadtpark aus. Seine Arbeiten sind von einer Mischung aus Realismus und quasisurrealistischer Fantasie geprägt, wobei er eine figurative Malerei ohne Zugehörigkeit zu einer bestimmten Stilrichtung betreibt. Im Zentrum seiner Bilder steht der in Apparaturen gespannte, bedrängte und gequälte Mensch. Immer wieder nimmt er Bezug auf Personen und Motive der Kunstgeschichte. Er setzt sich in seinen Werken mit den Abgründen der Gesellschaft und des Menschen auseinander.

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  • Katharina Prantl - 2014
    Bild der Etikette Primus 2014 von Katharina Prantl
    Bild der Etikette Secundus 2014 von Katharina Prantl
    Bild der Etikette Tertius 2012 von Katharina Prantl
    Bild der Etikette Quartus 2012 von Katharina Prantl

    Katharina Prantl wuchs in einer künstlerisch sehr begabten burgenländischen Familie auf. Sowohl ihr Vater, Karl Prantl (Bildhauer) als auch ihre Mutter Uta Peyrer (Malerin) haben sich dem Künstlertum verschrieben. In ihrer Jugend besuchte sie von 1978-81 die Meisterschule Max Weiler an der Akademie der Bildenden Künste in Wien und erntete die Fugger Medaille. Sie vertiefte ihre Bildung dann von 1981-83 in der Meisterklasse Arnulf Rainer, ebenfalls auf der Akademie der Bildenden Künste. Nach ihrem Abschluss trat sie auf mehreren internationalen Austellungen in New York (1989), Istanbul (2000), Paliano (2000), Bratislava (2000) und Budapest (2001) auf.

    "Es ist schon eine Zeit her und ich hatte noch eine Schule an der Akademie d. bild. Künste, da kam die Katharina Prantl, eine seltsame junge Malerin, die schon genau wusste, was sie wollte. In ihren künstlerischen Äußerungen zart und mehr de nSternen zugetan als der Erde. Ich schätzte sie bald sehr und ihre Bilder unterschieden sich absolut von jenen der anderen Schüler. Außerdem war sie in unserem Sinn sehr gebildet und fühlte soch, wie konnte es bei ihrer Herkunft anders sein in der Kunst heimisch. Sie ist sehr begabt und es scheint mir sie stehe der Kunstarbeit fast spielerisch gegenüber. Sie könnte es sich einfach machen und sich einer Allerweltsprache (ich meine formale Ausdrucksweise) bedienen, die jeder Kunstvermittler versteht und auch jeder Beschauer, aber das tut sie nicht und das ist gut so." -Max Weiler

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  • Maria Moser und Eduard Angeli - 2015
    Bild der Etikette Primus 2015 von Maria Moserl
    Bild der Etikette Secundus 2015 von Maria Moser
    Bild der Etikette Tertius 2015 von Maria Moserl
    Bild der Etikette Quartus 2015 von Eduard Angeli

    Maria Moser: Maria Moser (* 1948 in Frankenburg am Hausruck) ist eine österreichische Malerin. Die Tochter eines Schmiedemeisters studierte von 1968 bis 1973 an der Akademie der bildenden Künste Wien und schloss 1974/75 einen Ägypten-Aufenthalt an. Sie war mit dem 2013 verstorbenen Maler Heinz Göbel verheiratet. Ihre Tochter Lena Göbel ist Malerin und Holzschneiderin. Unter Anderem erhielt Maria Moser folgende Auszeichnungen: Förderpreis des Wiener Kunstfonds (1977), Talentförderungspreis des Landes Oberösterreich, Staatsstipendium für Malerei (1979), Kulturpreis des Landes Oberösterreich (1997), Heinrich-Gleißner-Preis (2014). Einzelausstellungen fanden unter Anderem im Kunsthistorischen Museum Wien (Palais Harrach) und im Technischen Museum Wien statt.

    Eduard Angeli (* 1942 in Wien) ist ein österreichischer Maler. Er studierte von 1960 bis 1965 Malerei und Kunsterziehung bei Robin Christian Andersen an der Akademie der Bildenden Künste in Wien. 1965 übersiedelte er nach Istanbul, wo er 1967 eine Gastprofessur für Malerei an der Staatsakademie annahm. 1971 kehrte er mit seiner Frau, der Malerin Aylin Tektaş, und den beiden Kindern Cem und Semiramis nach Wien zurück und bezog ein Atelier in der Westbahnstraße im 7. Bezirk. Zahlreiche Ausstellungen z. B. im Wien Museum, im Museum des 20. Jahrhunderts, dem Rupertinum Salzburg, aber auch im – vor allem deutschsprachigen – Ausland dokumentieren Angelis künstlerisches Schaffen.

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  • Rainer Ehrt und Lena Göbel - 2015
    Bild der Etikette Primus 2016
    Bild der Etikette Secundus 2016
    Bild der Etikette Tertius 2016
    Bild der Etikette Quartus 2016

    Rainer Ehrt: Geboren 1960 in Elbingerode/Harz studierte Rainer Ehrt nach einem Grundlagendtusium in Industriedesign sein Kunststudium an der Universität an deR Hochschule Halle/Burg Giebichtenstein. Schon während des Studiums entwickelte er eine besondere Neigung zur satirisch-kritischen Grafik, Buchkunst und Illustration. Seit 1984 ist er mit der Designerin und Bildhauerin Julia Ehrt, geborene Kretzschmar, verheiratet und in Kleinmachnow bei Berlin ansässig. Seine zeitkritischen Cartoons und satirischen Zeichnungen werden von vielen Zeitungen und Verlagen wie z.B. Eulenspiegel, Das Magazin, Cicero, Manager Magazin, Süddeutsche Zeitung, Frankfurter Allgemeine und Die Zeit veröffentlicht. Seit 2000 beschäftigt er sich zusätzlich mit Malerei und Holzskulpturen. Neben bisher 13 originalgrafischen Künstlerbüchern publizierte er in Auflage das satirische Bilderbuch „Preußisches Panoptikum“ im Espresso Verlag 2001 und „Mozart 2006“ im Kunstverlag Weingarten.

    Lena Göbel:Lena Göbel wuchs als Tochter des Malerehepaares Heinz Göbel und Maria Moser in Frankenburg am Hausruck auf. Nach der Matura in Ried studierte sie von 2003 bis 2008 an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Gunter Damisch. Von 2008 bis 2013 lebte sie in Berlin. Sie ist Mitglied im Oberösterreichischen Kunstverein.

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